Hier möchten wir ihnen kurz erklären, wie sie richtig einen Notruf absetzen und was danach passiert.
Folgende Notrufnummern sind wichtig:
| Feuerwehr und Rettungsdienst | 112 |
| Polizei | 110 |
Die Leitstellen, die den Notruf entgegennehmen, sind rund um die Uhr besetzt und auch erreichbar. Reden sie trotz der außergwöhnlichen Situation, in der sie sich eventuell gerade befinden, klar, deutlich und ruhig mit dem Disponenten am anderen Ende der Leitung. Er wird mit Sicherheit alles veranlassen, damit möglichst schnell die angemessene Hilfe geleistet wird.
Folgende Informationen benötigt der Leitstellendisponent mindestens von Ihnen. Beenden sie das Gespräch erst, wenn sie dazu aufgefordert werden.
Als Eselsbrücke dienen die "5 W-Fragen":
- Wer meldet ? (ihr Name)
- Was ist passiert ? (Rauchentwicklung, Feuer, Unfall, Medizinischer Notfall,...)
- Wo ist es passiert ? (Möglichst genaue Ortsangabe)
- Wie viele Verletzte gibt es ? (wichtig, damit gleich die richtige Anzahl an Rettungswägen an die Einsatzstelle geschickt werden kann)
- Warten auf Rückfragen...
Ihr Gesprächspartner gibt alle Informationen, die sie ihm geben, in einen Einsatzleitrechner ein. Dieses System macht dann gleich Vorschläge für die passenden Einsatzmittel, also welche Feuerwehr wird alarmiert und welche Mannschaftsgruppen dieser Feuerwehr werden gebraucht. Auf Knopfdruck löst er dann ein Signal aus, welches unsere Funkmeldeempfänger (Piepser) im gesamten Rhein-Neckar-Kreis empfangen und uns dazu veranlassen, schnellstmöglich ins Feuerwehrhaus zu gehen um den Einsatz zu bewältigen. Dabei ist es egal, ob wir gerade bei der Arbeit, zu Hause, beim Einkaufen oder beim Schlafen sind, in der Regel sind schnell genügend Feuerwehrleute verfügbar.



